TENNIS

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Willkommen auf dem Center-court in Dietmannsried

Bereits 1969 durften wir auf unserem heutigen Areal mit dem Bau unserer Tennisplätze beginnen und seit dem freuen wir uns jeden Sommer auf die spannenden Matche und Turniere auf unserem Centercourt. Dabei spielt nicht nur der Leistungsvergleich Mann gegen Mann eine Rolle, nein vielmehr genießen wir nach jedem Spiel auch die gesellige Runde in unserem Mannschaftsheim.

Auch die Jugendförderung kommt bei uns nicht zu kurz und so organisieren wir jährlich nicht nur diverses Tenniscamp, sondern bieten in den Ferien auch Schnupperkurse für alle Schüler wie auch offene Tennismeisterschaften für Jedermann an.

Kommt einfach auf unserem Platz vorbei und wir geben Euch gerne nähere Auskunft.

Bis dahin
Eure Abteilungsleitung

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Abteilungsleitung:
Jürgen Beyerle

eMail:
Tennis@tsv-dietmannsried.de

Stellv. AL:
Alexander Leising

Kassier:
Andreas Mederer

Sportwart:
Frank Kusel

Jugendleiter:
Hermann Lonsky

Schriftführerin:
Nadine Beyerle

Platzwart:
Walter Schill

Beisitzer:
Werner Trinko und Martin Weizenegger

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Unser Platz:

Nach einer soliden Sanierung im Jahr 2016/2017 verfügen wir über einen top gepflegten und auf dem neuesten technischen Stand aufgerüsteten Platz mit vier Courts; Der Platz wird durch unser kleines aber gemütliches Vereinsheim abgerundet, in dem nach einem spannenden Match gerne der eine oder andere Ballwechsel nochmals bei einer „Nach-Spiel-Halbe“ analysiert werden kann. Komme einfach vorbei und genieße die Zeit bei uns am Centercourt in Dietmannsried.

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Herren:
Donnerstag 18:00 bis 20:00 Uhr

Herren 40:
Mittwoch 18:00 bis 20:00 Uhr

Jugend:
Montag 17:00 bis 19:00 Uhr

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Ergebnisdienste:

Junioren 18
Bezirksklasse 2 Jugend
http://www.btv.de/BTVToServe/abaxx-?%24part=theLeague.content.theLeaguePublic&championship=Schwaben+17&theLeaguePage=b2sGroupPage&group=156

Junioren 18 II
Kreisklasse 1 Jugend GR 163 AL:
http://www.btv.de/BTVToServe/abaxx-?%24part=theLeague.content.theLeaguePublic&championship=Schwaben+17&theLeaguePage=b2sGroupPage&group=163

Herren
Bezirksklasse 2:
http://www.btv.de/BTVToServe/abaxx-?$part=theLeague.content.theLeaguePublic&championship=Schwaben+17&theLeaguePage=b2sGroupPage&group=5

Herren 30
Bezirksklasse 2:
http://www.btv.de/BTVToServe/abaxx-?%24part=theLeague.content.theLeaguePublic&championship=Schwaben+17&theLeaguePage=b2sGroupPage&group=80

Herren 40
Kreisklasse 1:
http://www.btv.de/BTVToServe/abaxx-?%24part=theLeague.content.theLeaguePublic&championship=Schwaben+17&theLeaguePage=b2sGroupPage&group=95

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Chronik

Chronik über die Entstehung der Tennisabteilung im TSV Dietmannsried 1905 e.V.


Im Zuge der Neubauplanung der Verbandsschule im Jahr 1968 erwarb die Marktgemeinde Dietmannsried ein großes Gelände an der Laubener Straße. Auf dem Areal entstand dann eine Sportanlage, die auch Platz für mehrere Tennisplätze bot aber nicht eingeplant waren. Die Sportstätte sollte nicht nur Schulsportplatz sein, sondern auch dem hiesigen TSV und allen seinen Abteilungen zur Verfügung stehen.


Zu dieser Zeit existierte in Dietmannsried noch keine eigene Tennisvereinigung, es gab aber schon ein paar in Heising und beim TC Kempten spielende Gemeindebürger. Vor allen Dingen in den Reihen der Skiabteilung des TSV sowie einige A. H. Fußballer zeigten großes Interesse am Tennissport.


Bei einer alles entscheidenden TSV Ausschusssitzung im damaligen Cafe Urban im Spätsommer 1968 wurde gegen teils heftige Widerstände besonders aus den Reihen der Fußballabteilung, die an gleicher Stelle lieber einen Bolzplatz für Jugendliche gesehen hätten, die Gründung der Tennisabteilung im TSV Dietmannsried 1905 e.V. beschlossen. Als Grundstück wurde den Tennisspielern die Südwestecke des Gesamtareals – eine Sumpfwiese – überlassen. Der damalige TSV-Vorstand Toni Hatzelmann, ein großer Befürworter des Vorhabens bat mich dabei die Federführung beim Aufbau einer Tennisabteilung zu übernehmen. Da ich in finanziellen und baulichen Angelegenheiten nicht bewandert war, versuchte ich Jojo Sommer Mitarbeiter der Raiffeisenbank und Bauingenieur Hermann Schafroth für die Sache zu begeistern, was mir erfreulicher Weise auch gelang. Beide erwiesen sich später als unentbehrliche Stützen für die Finanzierung und den Platzbau.


Im damaligen Altlandkreis Kempten gab es zu dieser Zeit nur den TSV Durach als einzigen Landverein, der bereits eine Tennisanlage hatte. Auch der im Landkreis Memmingen liegende Nachbarort Grönenbach konnte zwei Plätze aufweisen. Mit meinem Tennisfreund Norbert Mann, mit dem ich bereits im Sommer 1968 die ersten Tennisversuche auf dem Heisinger Schulsportplatz begonnen hatte, fuhr ich im Herbst zum Kurarzt Dr. Krautheim nach Grönenbach, dem Vorstand der dortigen Tennisabteilung. Bei der Befragung ob Sand- oder Hartplatz riet er uns ganz eindeutig zum Sandplatz. Beim Thema Finanzierung erfuhren wir, dass Dr. Krautheim, dessen Frau ebenfalls gute und begeisterte Tennisspielerin war, für den Platzbau DM 5000,- spendiert hatte. Dazu kamen noch die nicht unerheblichen und regelmäßigen Benutzungsgebühren der Kurgäste. Nun hatten wir die Erkenntnis, wir müssen die teureren Sandplätze bauen und die Finanzierung ohne Sponsor und Kurgäste wird bei uns viel schwieriger. Diese Sorgen trug ich unserem TSV-Vorsitzenden Toni Hatzelmann vor, worauf er kurz entschlossen mit mir zum damaligen Tennisinitiator des TSV Durach dem Gastwirt Erich Birk fuhr. Obwohl Birk uns erzählte, dass er der Tennisabteilung ein mehrjähriges Darlehen in Höhe von mehreren Tausend Mark zinslos als Starthilfe zur Verfügung gestellt hatte, übernahmen wir als Grundlage deren Finanzierungsplan.


Durch Mundpropaganda aber auch durch Hausbesuche und Werben bei der viel besuchten Skigymnastik, deren Übungsleiter ich war, bekamen wir eine stattliche Anzahl von Interessenten zusammen. Nun wagten wir es zusammen mit einigen treuen Helfern zu denen Norbert Mann, Josef Sommer und Hermann Schafroth gehörten, auf den 14.12.1968 eine Interessentenversammlung einzuberufen. Zu den im Gasthof Hirsch dann etwa 60 Personen, sprach nach Begrüßung erst Anton Hatzelmann als Gemeinderat und TSV-Vorsitzender. Er brachte von Seite der Gemeinde einige Bedenken vor, war aber als TSV-Vertreter voll auf unserer Seite. Josef Sommer trug anschließend den von ihm entworfenen auf 50 Vollmitglieder ausgerichteten Finanzierungsplan vor. Nach vielen und langen Diskussionen gingen die meisten Teilnehmer der Sache gegenüber positiv gestimmt nach Hause. In die Aufnahmeliste hatten sich vorerst 36 Personen eingetragen.


Einen Monat später am 14.01.1969 fand dann die Gründungsversammlung im kleinen Saal des Gasthofes Ochsen unter der Leitung des TSV-Vorsitzenden Anton Hatzelmann statt. Nach Feststellung der Anwesenheit und Stimmberechtigung, die nur TSV-Mitglieder hatten, verlas er den hauptsächlich von ihm ausgearbeiteten Satzungsentwurf, er wurde den Versammelten Punkt für Punkt zur Diskussion gestellt. Durch einige Anregungen ergänzt nahm man die Satzung darauf einstimmig an. Bei der nun folgenden Wahl ging ich als 1. Abteilungsleiter hervor, Stellvertreter wurde Hermann Schafroth, Kassier Josef Sommer, Schriftführer Helmut Schmid, Sportwart Norbert Mann. Beisitzer wurden Elfriede Dedler, Anton Hatzelmann und Burkhardt Groß. TSV-Vorsitzender Hatzelmann, der die Versammlung bis dahin kommisarisch geleitet hatte, gab nun die Federführung an mich ab und wünschte mir und der neuen Abteilung viel Glück und Erfolg zur neuen und nicht ganz leichten Aufgabe. Darauf leitete ich zu einer allgemeinen Aussprache über. Dabei musste vor allen Dingen zweiter Abteilungsleiter Hermann Schafroth zur Platzfrage viele Antworten geben. Darauf erläuterte Kassier Josef Sommer das Beitragswesen. Als Gründungsbeitrag wurden DM 300,- für Vollmitglieder beschlossen, der in Raten bis zum 30.06.1969 fällig war. Einzahlungsdatum der ersten Rate in Höhe von mindestens DM 50,- war der 31.01.1969. Für Ehefrauen wurden im ersten Jahr DM 100,- veranschlagt. Die weiteren Jahre legte man für Vollmitglieder auf DM 100,- für Ehefrauen auf DM 60,- für Jugendliche auf DM 50,- und Kinder bis 15 Jahre auf DM 15,- Jahresbeitrag fest. Die Gründungsversammlung mit vorerst 39 Vollmitgliedern wurde nach weiteren Diskussionen gegen 23 Uhr geschlossen.


Nachdem uns von der Gemeinde eine günstige Jahrespacht gewährt wurde, konnten wir im Frühjahr 1969 mit dem Tennisplatzbau beginnen. Dabei stellten sich, hervorgerufen durch die sumpfige Wiese und das nasse Wetter, erhebliche Anfangsschwierigkeiten ein. Ein Glück, dass wir den verständnisvollen Grundstücksnachbarn Hans Preis von der Zellermühle hatten, der uns eine große Dränageleitung durch sein Grundstück legen ließ. Nachdem nun das aufgestaute Grundwasser in den nahen Bach geleitet werden konnte, gingen die Arbeiten am Untergrund durch energisches Betreiben von Hermann Schafroth mit seinen beauftragten Firmen zügig voran. Im Juni 1969 konnte dann die Firma Schäfer, Tennisplatzbau aus dem württembergischen Ebersbach die Anlage komplett fertig stellen.


Am 18.06.1969 fand im kleinen Ochsensaal eine außerordentliche Mitgliedversammlung statt. Voll Freude konnte den Anwesenden der Eröffnungstag mitgeteilt, sowie eine Satzung und Platzordnung überreicht werden. Unbeirrbar dem Zeitplan folgend konnten durch große Aufopferungsbereitschaft der Mitglieder am 5. Juli die beiden nun fertigen und bespielbaren Tennisplätze eröffnet werden. Zur am Rande der Anlage stattfindenden Feierlichkeit waren 1. Bürgermeister Dr. Janka, Pfarrer Magg, einige Gemeinderäte, TSV-Vorsitzender Hatzelmann, verschiedene TSV-Abteilungsleiter sowie zahlreiches Publikum erschienen. Von der benachbarten Tennisabteilung im TSV Grönenbach war Frau Krautheim stellvertretend für ihren Gatten anwesend und übermittelte uns die besten Glückwünsche ihres Vereins. Nach meiner Eröffnungsansprache brachten Bürgermeister Dr. Janka und TSV-Vorstand Hatzelmann in ihren Reden viele lobende Worte und Glückwünsche zum Ausdruck. Spitzenspieler der Grönenbacher und Ottobeurer Mannschaften zeigten anschließend im Einzel und Doppel turnierreifen Tennissport unter anerkennendem Beifall der vielen Zuschauer.


Schon vom nächsten Tag an waren die Plätze besonders am Wochenende vom Morgengrauen bis zur Dämmerung ständig belegt und sind seitdem die wohl am meisten genutzte Anlage des gesamten Sportgeländes. Bereits im Eröffnungsjahr wurde eine Vereinsmeisterschaft durchgeführt. Ebenfalls im Herbst 1969 versuchten zwei Herrenmannschaften bei Freundschaftsturnieren in Lautrach, Grönenbach und Ottobeuren ihre Spielstärke zu messen. Bei der im Dezember durchgeführten Jahreshauptversammlung entschloss man sich bereits ab 1970 mit einer Herrenmannschaft an der Verbandsrunde teilzunehmen. Schon ein Jahr später folgte eine zweite Herrenmannschaft und ab 1976 ein erstes Damenteam in die Verbandsrunde. Auf der gerade erwähnten Versammlung beschlossen wir auch, von der Fa. Nußmann, Baustoffgroßhandel in Kempten die Holzkonstruktion des auf der Allgäuer Festwoche genutzten Messestandes zu erwerben. (Vielen Dank an Siegfried Sailer)

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